Tao Yoga

Tao Yoga der Liebe

Ich habe ein wenig gesucht und den richtigen Autor gefunden. Er heisst Mantak Chia.

Ich habe mir auch gleich sein Buch "Tao Yoga der Liebe" gekauft und habe schon mit dem Lesen begonnen.

15.12.06 11:26, kommentieren

Erinnerung

Ich kann das Massage-Abenteuer nicht vergessen.

Das muss eine wahnsinnige Technik sein. Normalerweise gibt es kein Zurück, wenn der point of no return überschritten ist. Aber das war viel besser - ein Wahnsinns-Orgasmus.

Tara hat mir noch ein einen Autor empfohlen, wie hieß der gleich noch mal; Mandala oder so ähnlich und China ohne n; Ich mach mich mal auf die Suche. Das interessiert mich. Das muss ich lernen.

7.12.06 19:36, kommentieren

Taoistic Sexual Bodywork

Ich bin also nun da und läute an der Klingel. Eine junge hübsche Frau, genannt Tara, öffnet mir.

Charmant gibt sie mir zu verstehen, dass ich die Schuhe auszuziehen habe. Dann setzten wir uns in die Küche und plaudern bei einem Glas Wasser ein wenig. Ich erfahre ein wenig über Tao Yoga, Chi, Yin und Yang, Meridianlinien und den Energiefluß. Die Behandlung dauert ca. 2 Stunden. Ich bin gespannt.

Wir wechseln in den Behandlungsraum. Es ist ein großer Raum, mindestens 100 m2. Darin befinden sich lediglich eine Matraze mit ein paar Polstern am Boden sowie eine Art Ablage mit einer Musikstation.

Ich ziehe mich also splitternackt aus. Tara schaltet die Musik ein. Ich soll gerade stehen. Sie tritt hinter mich, reibt ihre Hände und beginnt mit der ersten von 50 Bewegungs- bzw. Behandlungssequenzen. Dazu gibt sie mir Informationen, wo Energie fließt und wo und wie ich diese Energie spüre bzw. spüren sollte.

Dann lege ich mich am Bauch auf die Matraze und Tara setzt ihre Berührungen fort. Mit einer klassischen Massage kann man das eigentlich nicht vergleichen. Es sind oft nur "Streicheleinheiten" - aber sehr angenehm und ich schließe die Augen, genieße den Augenblick und konzentriere mich auf die Empfindungen im Körper. Daher kann ich mich auch nicht mehr an die einzelnen Berührungen von Tara erinnern. Erotisch oder sexistisch war bislang null komma null.

Ich habe bei dieser Massage das Zeitgefühl verloren, aber nach einer gewissen Zeit - eine Stunde mag schon vergangen sein - hieß es umdrehen. Darauf hatte ich insgeheim schon gewartet und war gespannt, was jetzt folgen würde.

Das selbe Spiel wie vorhin. Berührungen (Massagen) an Händen und Füßen, Armen, Kopf, Bauch. Dann legte Tara meine Füße etwas weiter auseinander und massierte einen Punkt zwischen Hoden und After.

Ich habe es erst nicht geglaubt. Plötzlich bekam ich einen riesen Ständer. Ganz langsam und ohne die Situation beeinflussen zu können, wurde mein Penis immer größer. Obwohl es ganz und gar keine erotische Situation war und Tara, die übrigens immer bekleidet war, auch keine intimen Stellen berührte, hatte ich einen stark erigiertes Stück. Jetzt also kommts, ich bin gespannt.

Nichts ist passiert. Genauso plötzlich, wie die Erektion kam, ging sie wieder. Tara massierte weiterhin jene Stelle zwischen Hoden und After und genauso langsam wie mein bestes Stück steif wurde, erschlaffte es nun wieder. Ich war enttäuscht.

Es kamen noch zwei bis drei Behandlungssequenzen und Tara schloß die Behandlung mit Berührungen am Kopf ab. Dieser füllte sich plötzlich und vollkommen überraschend mit einem gewaltigen Glücksgefühl. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben. Es stellt alles bisher Erlebte in den Schatten. Ich konnte mich dagegen auch nicht wehren. Ich begann bis über beide Ohren zu grinsen und mußte laut lachen.

Das also wars. Ich habe es erlebt.

Die Behandlung hat insgesamt ca. 2 Stunden gedauert. Kann ich jedem nur empfehlen. Es ist eine Erfahrung, die man niemals vergessen wird. Ein unheimliches Gefühl.

Wir haben noch ein wenig geplaudert und dann habe ich mich verabschiedet.

Danke Tara!

An diesem Tag habe ich mir geschworen, jene Bücher, die Tara mir nannte, zu lesen und auch anzuwenden.

4.12.06 22:23, kommentieren

Anruf

Ich habe mich also getraut und angerufen.

Die Entscheidung fiel auf Taoistic Sexual Bodywork , das erschien mir als eine niveauvolle Behandlung.

Es ging eine junge Frau mit einer angenehmen freundlichen Stimme ans Telefon. Die Terminvereinbarung gestaltete sich etwas schwierig, da ich auf Geschäftsreise und natürlich nicht unbegrenzt Zeit zur Verfügung hatte. Aber es klappte und so werden wir uns in etwa 10 Tagen am Mittwoch treffen.

Ich bin schon gespannt.

27.11.06 14:01, kommentieren

Suchergebnis

Alles mögliche habe ich zur erotischen Massage gefunden, vor allem Professionelles. Aber ob die Damen wohl alle gemeldet sind?

In irgendein Erotik-Institut zu gehen uns als 99. männliches Wesen für ein liebloses Gefummel zu bezahlen, ist eigentlich nicht mein Stil. Wofür habe ich dann eigentlich gesucht?

Ich habe mich auch ein bischen auf www.erotikforum.at erkundigt.

Letztendlich habe ich dann doch zwei Angebote gefunden, die ich nun näher prüfen werde:

Keine Ahnung, ob ich den Mut aufbringe, dort auch anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Ob ich dann auch wirklich hingehe?

15.11.06 09:07, kommentieren

Langeweile

Begonnen hat alles mit Langeweile. Langeweile in meiner Beziehung, beim Sex.

Es ist nicht so, dass ich meine Frau nicht liebe, ganz im Gegenteil. Aber die Luft war draußen. Zumindest hatte ich das Gefühl.

Eine Geliebte kam keinesfalls in Frage.

Also habe ich mich mal umgesehen, was so alles an Erotik geboten wird. Da gibt es Allerhand: Massageinstitute (mit Handentspannung, wie das genannt wird), Sexstudios, Kontaktcafes, Laufhäuser, klassische Bordelle.

Ich wollte nicht gleich aufs Ganze gehen und dachte mir, probiers mal mit einer Massage. Also habe ich mich mal im Internet schlau gemacht.

10.11.06 18:47, kommentieren

Start

Ich habe mich also entschlossen, meine Erfahrungen mit Tao Yoga als Blog zu veröffentlichen. Ich hatte keine Ahnung, was Tao Yoga ist. Yoga hielt ich für einen asiatischen Medidations-Firlefanz.

Ich habe nicht bewußt begonnen, mich mit Tao Yoga zu beschäftigen, vielmehr bin ich durch ein einschneidendes Erlebnis darauf aufmerksam geworden.

 

 

1.10.06 19:56, kommentieren