Tao Yoga

Taoistic Sexual Bodywork

Ich bin also nun da und läute an der Klingel. Eine junge hübsche Frau, genannt Tara, öffnet mir.

Charmant gibt sie mir zu verstehen, dass ich die Schuhe auszuziehen habe. Dann setzten wir uns in die Küche und plaudern bei einem Glas Wasser ein wenig. Ich erfahre ein wenig über Tao Yoga, Chi, Yin und Yang, Meridianlinien und den Energiefluß. Die Behandlung dauert ca. 2 Stunden. Ich bin gespannt.

Wir wechseln in den Behandlungsraum. Es ist ein großer Raum, mindestens 100 m2. Darin befinden sich lediglich eine Matraze mit ein paar Polstern am Boden sowie eine Art Ablage mit einer Musikstation.

Ich ziehe mich also splitternackt aus. Tara schaltet die Musik ein. Ich soll gerade stehen. Sie tritt hinter mich, reibt ihre Hände und beginnt mit der ersten von 50 Bewegungs- bzw. Behandlungssequenzen. Dazu gibt sie mir Informationen, wo Energie fließt und wo und wie ich diese Energie spüre bzw. spüren sollte.

Dann lege ich mich am Bauch auf die Matraze und Tara setzt ihre Berührungen fort. Mit einer klassischen Massage kann man das eigentlich nicht vergleichen. Es sind oft nur "Streicheleinheiten" - aber sehr angenehm und ich schließe die Augen, genieße den Augenblick und konzentriere mich auf die Empfindungen im Körper. Daher kann ich mich auch nicht mehr an die einzelnen Berührungen von Tara erinnern. Erotisch oder sexistisch war bislang null komma null.

Ich habe bei dieser Massage das Zeitgefühl verloren, aber nach einer gewissen Zeit - eine Stunde mag schon vergangen sein - hieß es umdrehen. Darauf hatte ich insgeheim schon gewartet und war gespannt, was jetzt folgen würde.

Das selbe Spiel wie vorhin. Berührungen (Massagen) an Händen und Füßen, Armen, Kopf, Bauch. Dann legte Tara meine Füße etwas weiter auseinander und massierte einen Punkt zwischen Hoden und After.

Ich habe es erst nicht geglaubt. Plötzlich bekam ich einen riesen Ständer. Ganz langsam und ohne die Situation beeinflussen zu können, wurde mein Penis immer größer. Obwohl es ganz und gar keine erotische Situation war und Tara, die übrigens immer bekleidet war, auch keine intimen Stellen berührte, hatte ich einen stark erigiertes Stück. Jetzt also kommts, ich bin gespannt.

Nichts ist passiert. Genauso plötzlich, wie die Erektion kam, ging sie wieder. Tara massierte weiterhin jene Stelle zwischen Hoden und After und genauso langsam wie mein bestes Stück steif wurde, erschlaffte es nun wieder. Ich war enttäuscht.

Es kamen noch zwei bis drei Behandlungssequenzen und Tara schloß die Behandlung mit Berührungen am Kopf ab. Dieser füllte sich plötzlich und vollkommen überraschend mit einem gewaltigen Glücksgefühl. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben. Es stellt alles bisher Erlebte in den Schatten. Ich konnte mich dagegen auch nicht wehren. Ich begann bis über beide Ohren zu grinsen und mußte laut lachen.

Das also wars. Ich habe es erlebt.

Die Behandlung hat insgesamt ca. 2 Stunden gedauert. Kann ich jedem nur empfehlen. Es ist eine Erfahrung, die man niemals vergessen wird. Ein unheimliches Gefühl.

Wir haben noch ein wenig geplaudert und dann habe ich mich verabschiedet.

Danke Tara!

An diesem Tag habe ich mir geschworen, jene Bücher, die Tara mir nannte, zu lesen und auch anzuwenden.

4.12.06 22:23

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